Hindergrund

Eröffnungsfolie des Kickoff-Meetings zum Biodiversitätsdialog 2030

1993 trat das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Biologische Vielfalt in Kraft. Es zielt auf den Schutz und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt sowie den Zugang und die faire Aufteilung der Vorteile aus der Nutzung genetischer Ressourcen ab. Die 196 Vertragsparteien des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt haben im Rahmen von nationalen Strategien Ziele und Maßnahmen festzulegen, die zur Erreichung der globalen Ziele beitragen.

Österreich ist seit 1994 Vertragspartei des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt. Die aktuelle nationale Biodiversitäts-Strategie wird 2020 auslaufen. 2020 wird die internationale Staatengemeinschaft einen neuen globalen Aktionsrahmen für die Biodiversität und neue globale Biodiversitätsziele beschließen.

Vor diesem Hintergrund startet das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus gemeinsam mit dem Umweltbundesamt, weiteren Akteuren, Betroffenen und Stakeholdern einen nationalen Dialog zur biologischen Vielfalt mit dem Ziel, die aktuellen Herausforderungen sowie Beiträge der verschiedenen Sektoren zum Erhalt der Vielfalt zu diskutieren.

Bis Mitte/Ende 2020 werden die verschiedenen Aspekte der biologischen Vielfalt unter Einbindung der Betroffenen, der Akteure und Stakeholder im Themenfeld behandelt. Am Ende dieses partizipativen Prozesses soll die Annahme einer neuen Biodiversitäts-Strategie für Österreich stehen.